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Uwe Wegner.

Ratsmehrheit hat Schließung des Bliesheimer Bades langfristig vorangetrieben :

Ratsfraktion

Pressemeldung der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Erftstadt

„Die Schließung des Lehrschwimmbeckens in Bliesheim aufgrund einer notwendigen kleineren Reparaturmaßnahme ist die konsequente Fortsetzung einer Politik der Ratsmehrheit und der Leitung des Eigenbetriebs Immobilien, das Bad seit mehr als zehn Jahren bewusst auf Verschleiß gefahren hat“, kritisiert der Bliesheimer Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende Bernd Bohlen. Für die Ratsmehrheit und den Immobilienbetrieb sei die Schließung des Bades, in dem Tausende von Schülerinnen und Schülern das Schwimmen erlernt haben, schon seit Jahren längst beschlossene Sache.

Die SPD-Fraktion wird nun im Immobilienausschuss am Mittwoch, den 10. März 2010, beantragen, dass die 8.000 Euro für die Notreparatur kurzfristig zur Verfügung gestellt werden. Sie wird gleichzeitig beantragen, dass das Bad noch in diesem Jahr umfassend saniert wird. Den Immobilienbetrieb und der Stadt würden nämlich eine Komplettsanierung des Bades nicht mehr kosten als der heutige Betrieb des Bades. Schon seit Jahren weiß die Verwaltung, dass Jahr für Jahr mehrere 10.000 Euro jährlich unnötig wegen eines immens hohen Wasserverbrauchs anfallen. Von den derzeitigen Betriebskosten in Höhe von 77.000 Euro ließen sich rund 50.000 Euro durch die Sanierung einsparen. „Mit diesen 50.000 Euro lassen sich die Kosten für die Sanierung des Bades ohne weiteres aufbringen“, rechnet Bohlen vor. Selbst dann, wenn die Kosten für die Sanierung komplett über Darlehen finanziert werden müssten. In den letzten fünf Jahren seien so buchstäblich 250.000 bis 300.000 Euro, und damit fast die Hälfte der Sanierungskosten, vergeudet worden.

 

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